Der Vorstand der SPD Kelkheim: von links Dr. Rolf Baeker, Dr. Klaus-Dieter Franz, Lisa Henties, Jonathan Vorrath, Kalle Debus, Dr. Michael Hellenschmidt, Josef Bergmann, Marie-Kristin Baus, SPD-Fraktionsvorsitzende Julia Ostrowicki und Hans-Walter Müßig.

Gagernspange soll für alle Verkehrsteilnehmer offen sein

Vorstand und Fraktion der Kelkheimer SPD unterstützen die Pläne für einen gemeinsamen Feuerwehrstützpunkt für die Brandschützer von Kelkheim-Mitte, Hornau und Fischbach. Die hierfür notwendige Gagernspange sollte jedoch für alle Verkehrsteilnehmer geöffnet werden. „Klar sehen wir eine gewisse Verlockung durch eine solche zusätzliche Straße für den umliegenden Verkehr", sagt der Ortsvereinsvorsitzende der Kelkheimer SPD, Michael Hellenschmidt. Aber die Vorteile überwiegen: „Der Bahnübergang wird entlastet und der Verkehr auf der Pestalozzistraße und Teilen des Gagernrings wird reduziert, was für die dort ansässige Kindertagesstätte und die Schulen eine enorme Entlastung bedeutet und Teile des Schulwegs sicherer macht.“ Auch würden sich die Staus vor dem Bahnübergang reduzieren und den dortigen Abbiegeverkehr entlasten. „All diese Argumente sind viel stichhaltiger, als etwaiger Verkehr, der zusätzlich aus dem Taunus angelockt werden könnte. Zumal dieser Verkehr schon da ist und zur Belastung in Fischbach und Kelkheim-Mitte beiträgt", erklärt Hellenschmidt. „Gleichzeitig sind solche Straßenprojekte nicht einzeln zu betrachten, sondern erfordern großräumig denkende Planung“, ergänzt Julia Ostrowicki, Fraktions-vorsitzende der SPD in der Stadtverordnetenversammlung. Deshalb sei es der SPD so wichtig, dass weitere mögliche innerstädtische Entlastungen wie eine Fischbachspange zumindest geprüft werden. So empfiehlt die Kelkheimer SPD, vor jeder Festlegung die Ergebnisse der aktuell laufenden Machbarkeitsstudie abzuwarten. Hellenschmidt: „Anstatt immer reflexartig einfach den Ball zum ÖPNV weiterzuspielen oder wahlweise die Gefahr zunehmenden Verkehrs oder das Ende des Individualverkehrs zu prognostizieren, braucht es ergebnisoffene Überlegungen wie die Mobilität in einer dichtbesiedelten Region wie unserer gestaltet werden kann.“ Klar sei, dass der Individualverkehr die nächsten Jahr-zehnte nicht abnehmen werde. Elektromobilität und Angebote im Carsharing würden individuelle Mobilität eher befördern anstatt ihn zu begrenzen. Es muss darüber nachgedacht werden, wie die Auswirkungen auf die Natur und auf die Bevölkerung insgesamt verträglich gestaltet werden können. Hellenschmidt: "Wenn es einer Straße bedarf, um großflächig andere Teile Kelkheims langfristig zu entlasten, dann werden wir eine solche Situation er-gebnisoffen diskutieren müssen. Vorfestlegungen zum jetzigen Zeitpunkt sind verfrüht." Julia Ostrowicki fügt hinzu: „Wir sind es den Menschen in unserer Stadt schuldig, Lösungen zu finden, die Mobilität fördern, aber auch gesund-heitliche Risiken minimieren. Insofern ist ein Gesamtpaket aus Stärkung des ÖPNV, Verbesserung der Radwege und Weiterentwicklung des Straßennetzes zu schnüren.“

SPD Kelkheim weiter für die Übernahme des Stromnetzes

Die Kelkheimer SPD unterstützt weiterhin die Pläne zur Übernahme des Stromnetzes durch die Stadt. Im Gegensatz zu anderen Parteien in Kelkheim sehen wir weitaus mehr Chancen als Risiken in einer teilweisen Übernahme des Stromnetzes. Im Gegenteil: "Sich gerade in diesen Zeiten nicht mit einem Eigenanteil am Stromnetz zu engagieren bedeutet ins Risiko zu gehen" betont Michael Hellenschmidt, der Vorsitzende der SPD Kelkheim. "Dann entgehen alle Möglichkeiten der Mitsprache beim Übergang zur Energiewende oder der Elektromobilität". Die Erfahrungen aus Hofheim sind durchweg als positiv zu beurteilen. Bisher erfolgten hier ausschließlich Gewinnausschüttungen an die Stadt. Wir plädieren diesem Beispiel in Kelkheim zu folgen.

 

 

Vorstandswahlen: Michael Hellenschmidt ist Vorsitzender

Die SPD Kelkheim hat einen neuen Vorsitzenden. Auf der Jahreshauptversamm-lung wählten die Mitglieder Dr. Michael Hellenschmidt an die Spitze des Orts-vereins. Er folgt auf Kalle Debus, der das Amt seit 2016 innehatte. Da sich der bisherige Vorsitzende anderen beruflichen und privaten Themen widmen möchte, war der Vorstand herausgefordert, sich neu aufzustellen. „Ich konnte die Entscheidung zur Verschiebung meiner persönlichen Schwerpunkte guten Gewissens treffen, da mit dem in Kelkheim verwurzelten Michael Hellen-schmidt eine großartiger Nachfolger bereitstand.“ Hellenschmidt lebt mit seiner Familie in Münster. Der 46-jährige Physiker, der bei SAP SE arbeitet, hat die Zukunftsthemen für Kelkheim bereits im Blick: „Die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs ist für Kelkheim von besonderer Bedeutung. Nicht zuletzt, weil der Verkehrsdruck bereits sehr hoch ist und wei-ter zunehmen wird.“ Deshalb sei auch die Verkehrssituation in Fischbach mit all ihren Folgen auch für die Straßen rund um den Kelkheimer Bahnhof von besonderer Bedeutung. „Nicht nur zu diesen Themen, sondern auch zum bezahlbaren Wohnungsbau sowie der Wasser- und Energieversorgung wollen wir weiter konkrete Angebote machen.“ Auf dem Parteitag der SPD Main-Taunus brachte er als erste Amtshandlung bereits erfolgreich zwei Anträge zu den Themen „Kontrolle privater Bildungseinrichtungen“ im Zusammenhang mit der Weiterbildung Arbeitssuchender und zur „Erhöhung der Entwicklungshilfe“ ein. Der neue Vorsitzende hat die Kommunal- und Bürgermeisterwahlen 2021 be-reits fest im Blick, auch wenn der inhaltliche Fokus in den kommenden Wochen auf Europa liegen wird. Denn am 26. Mai ist die Wahl des Europäischen Parla-ments. Hellenschmidt kann sich bei den anstehenden Aufgaben auf ein schlag-kräftiges Team im neugewählten Vorstand verlassen. Stellvertretende Vorsit-zende sind die Stadtverordnete Marie-Kristin Baus und Jonathan Vorrath, der gleichzeitig die Funktion des Pressesprechers übernehmen wird. Kassiererin und Schriftführer bleiben Wiltrud Valentin und Dr. Klaus-Dieter Franz. Die Bei-sitzer sind Dr. Rolf Baeker, Josef Bergmann, Kalle Debus, Lisa Henties, Hans-Walter Müßig und Norbert Schwarz. Somit gehören dem neuen Vorstand mit Hellenschmidt, Debus und Müßig drei Generationen des Amts der Ortsvereins-Vorsitzenden an. Gleichzeitig ist es gelungen, mehr Jugend im Vorstand zu verankern. Mit Lisa Henties und Jo-nathan Vorrath sind beide Kelkheimer Juso-Vorsitzenden Teil der Orstvereins-spitze. Die 19-jährige Lisa Henties gehörte bereits dem vorherigen Vorstand an und ist mittlerweile auch Vorsitzende der Jusos Main-Taunus sowie Mitglied im Vorstand der SPD Main-Taunus. Der 32-jährige Vorrath kommt neu hinzu und wird sich vor allem um die Erneuerung der Presse- und Onlineangebote der Kelkheimer SPD kümmern.

AUS KREIS, LAND UND BUND

22.02.2019|Kreistagsfraktion (Pressemitteilung)

„Das ist eine Zumutung für Schülerinnen, Schüler und Eltern“

SPD-Kreistagsfraktion weist auf massive Missstände bei der Schülerbeförderung hin und fordert den Kreis auf, endlich bei der zuständigen Main-Taunus Verkehrsgesellschaft (MTV) aktiv zu werden. Eichendorffschule in Kelkheim und Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn weiterhin besonders betroffen. „Viele Schulkinder und ihre Eltern wissen morgens nicht, ob sie mit ihrem Bus rechtzeitig zur Schule kommen. Besonders jetzt im Winter ist das eine unmögliche Situation“, weiß Julio Martinez de Uña, SPD-Fraktionsvorsitzender in Liederbach und Kreistagsmitglied, „das bedeutet für sie schon vor der ersten Stunde Stress. So ist der Schultag dann an sich schon vor Beginn gelaufen und an eine gute, entspannte Lernatmosphäre nicht zu denken. Auch für die Eltern ist das ein unerträglicher Zustand.“ Viele Schulkinder ab der fünften Klasse in Liederbach und Kelkheim seien auf die besonders betroffene Buslinie 804 zur Eichendorffschule angewiesen und Eltern müssten sich darauf verlassen, dass ihre Kinder sicher zur Schule kommen.

Julio Martinez de Uña

Julio Martinez de Uña, seit Jahresbeginn neu in der SPD-Kreistagsfraktion, fordert schnelle Lösungen bei den Problemen mit der Schülerbeförderung

Klagen von Schülerinnen, Schülern und Eltern über den Busbetrieb am Schulstandort Eichendorffschule und die Buslinie 804 häufen sich: Oft komme der Bus unpünktlich und zu spät an der Schule an, mal sei er so voll, dass an den Stationen keine Schulkinder mehr zusteigen können, mal fahre er eine falsche Route und Kinder würden einfach irgendwo „abgeladen“. Und es komme auch vor, dass Busse einfach komplett ausfielen. Ähnliche Beschwerden sind auch von der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn zu hören. Kurz: Die Mängelliste ist lang und es läuft offenbar etwas gehörig schief bei der MTV. Darum fordert die SPD-Kreistagsfraktion den Main-Taunus-Kreis nun mit einem Antrag zur nächsten Kreistagssitzung auf, als Schulträger und Gesellschafter der MTV energisch eine angemessene und sichere Schülerbeförderung im Kreis an allen Schulstandorten sicherzustellen und gegen die Missstände anzugehen.
„Probleme mit dem Busbetrieb und der Schülerbeförderung sind ja nicht neu im MTK. Das monatelange Chaos bei der Linienumstellung der MTV 2016/17, das es sogar in die überregionale Berichterstattung geschafft hat, ist vielen noch in leidvoller Erinnerung“, stellt Dr. Philipp Neuhaus, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, fest, „Wir erwarten, dass der Kreis und die MTV den Busbetrieb endlich in den Griff bekommen.“
Denn Hinweise habe es genug gegeben: „Bereits vor Schuljahresbeginn im Juli 2018 haben wir uns beim Kreisausschuss zu Beeinträchtigungen bei der Schülerbeförderung erkundigt, nachdem uns zahlreiche Beschwerden zugetragen wurden“, erklärt Julia Ostrowicki, Kelkheimer SPD-Fraktionsvorsitzende und stellv. Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion, „Die Sachlage kann dem Kreis also nicht verborgen geblieben sein. In der darauffolgenden Antwort wurden die stark betroffenen Schulstandorte Eichendorffschule und Heinrich-von-Kleist-Schule allerdings überhaupt gar nicht thematisiert.“ Ähnlich in Liederbach, wo Martinez de Uña auf einen Antrag der SPD an die Gemeindevertretung vom September 2018 verweist, gegenüber der MTV und dem MTK aktiv zu werden. Dies sei vollkommen ohne Wirkung geblieben: „Unsere Gemeindevertretung hat für die Schülerinnen und Schüler beim Kreis und der MTV leider keine Besserung erreicht.“ Für Kelkheim und Liederbach komme hinzu, dass die ohnehin überlastete „K-Bahn“ keine wirkliche Alternative biete, wie die SPD seit langem anmahne.
Vielleicht sei es wichtig, dass der Kreis bei den Schulleitungen, Eltern- und Schülervertretungen besser hinhöre, findet Dr. Philipp Neuhaus: „Der MTK muss die Probleme und Sorgen ernst nehmen und aktiv prüfen, wo es bei der Schülerbeförderung hakt. Einen geordneten Schulalltag und sichere, zuverlässige Schulwege – das können Schüler und Eltern zu Recht erwarten.“

Termine

27.05.2019 | Hofheim
Unterbezirksvorstandssitzung
Sitzung des Vorstands der SPD Main-Taunus
28.05.2019 |
Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv
Homburger Straße im Stadtteiltreff gegenüber REWE in Hofheim
17.06.2019 |
Unterbezirksvorstandssitzung
Sitzung des Vorstands der SPD Main-Taunus
19.08.2019 | Hofheim
Unterbezirksvorstandssitzung
Sitzung des Vorstands der SPD Main-Taunus
23.09.2019 | Hofheim
Unterbezirksvorstandssitzung
Sitzung des Vorstands der SPD Main-Taunus
21.10.2019 |
Unterbezirksvorstandssitzung
Sitzung des Vorstands der SPD Main-Taunus
25.11.2019 | Hofheim
Unterbezirksvorstandssitzung
Sitzung des Vorstands der SPD Main-Taunus

Kontakt

Dr. Michael Hellenschmidt

Vorsitzender SPD Kelkheim

Am Kirchplatz 24
65779 Kelkheim


Jonathan Vorrath

Pressesprecher SPD Kelkheim
Ansprechpartner Website
65779 Kelkheim